Lac de Cleuson – Bisse de Chervé – Siviez / Martigny

Heute starteten wir mit 2 Feldstecher schon um 7:30h zu unserer Tour. Leicht aufwärts marschierten wir durch eine schöne Gegend mit viel Lärchen. Der Herbst war noch nicht so weit fortgeschritten, so dass die Bäume noch nicht die typischen Herbstfarben zeigten. Unterhalb der 87m hohen Staumauer vom Lac de Cleuson nahmen wir noch der letzte steile Aufstieg unter die Füsse bevor wir die Kapelle Saint Barthélémy  erreichten. Nach einem erfolgreichen Cachefund wanderten wir an dem auf 2’186 Meter liegenden Stausee entlang bis nach La Gouille. Nach nochmals einem kurzen Aufstieg erreichten wir den Weg der ehemaligen Bisse de Chervé, der auf über 2’200 Meter höchst gelegenen Suone des La Printse. Dieser ausgetrockneten Suone folgten wir bis nach La Combire. Unterwegs versuchten wir, auch unter tüchtiger Mithilfe von Flammy die uns ewig Holz brachte, ein Feuer zu entfachen um unsere Cervelat zu bräteln. Leider ohne erfolgt. (Schande). Bei der Abzweigung in La Combire nahmen wir den Abstieg unter die Füsse. Die Brunftschreie der Hirsche begleiteten uns und wir kamen diesen Tönen immer näher. Wir hatten das Gefühl. dass die Hirsche hinter den Bäumen auf uns warteten. Währendem ich auf Flammy, die Rücksäcke und auf die gesammelten Pilze aufpasste, dies mit der Hand an einer sehr harzigen Tanne, versuchte Priska die Hirsche zu finden. Nach ca. 15 Minuten traf ich die glückliche und strahlende Priska weiter unten auf dem Weg. Ob sie Hirsche gesehnen hat oder glücklich war mich wieder zu sehen bleibt Ihr Geheimnis.

Am untersten Punkt unserer Tour, in Planchouet angekommen, genossen wir ein feines Stück Zwetschgenkuchen mit Kaffee. Nach dem Zwischenhalt und vor dem stündigen Rückweg zur Tschuppet stand uns noch eine Weide mit einer grossen Herde walliser Kühe im Weg. Nach ein bischen hin und her und her und hin, wagten wir uns mit Hund durch die Meute. Der Weg nach der Weide bis nach Siviez genossen wir umsomehr.

Nach der schönen und langen Tour, fuhren wir nach Saillon und genossen ein bischen Wellness mit einem Verwöhnnachtessen. Die Nacht verbrachten wir, das zweite mal in dieser Woche überhalb Chamoson.

Der folgende Tag verbrachten wir an der Herbstausstellung in Martigny. Anschliessend genossen wir einen längeren Spaziergang vom Wasserfall Pissevache aus nach Vernayaz, Dorénaz und Miéville. Von Evionnaz aus fuhren wir über viele Kurven hoch,  bis der Weg nicht mehr weiter führte, bzw. für die Tschuppet zu eng wurde. Unterhalb dem Dent du Midi genossen wir ein feines Pilzrisotto und eine angenehme sehr Nacht.

Die Kapelle Saint Barthélémy auf der Westseite der Staumauer. Über der Kapelle erhebt sich der Mont Gond [2'667m] dessen Bergrücken sich nach links bis zu den Dents Rousses  [2'619m] fortsetzt.

Die Kapelle Saint Barthélémy auf der Westseite der Staumauer. Über der Kapelle erhebt sich der Mont Gond [2’667m] dessen Bergrücken sich nach links bis zu den Dents Rousses [2’619m] fortsetzt.

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Im Hintergrund Bec des Etagnes 3232m

Im Hintergrund Bec des Etagnes 3232m

Warte uf e Schnee

Warte uf e Schnee

Kalte Cervelat :-(

Kalte Cervelat 🙁

Warmes Nachtessen

Warmes Nachtessen

Unterhalb vom Dent du Midi

Unterhalb vom Dent du Midi

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