Die Sefinafurgge und zu Besuch bei 007

Was gestern nicht klappte, das funktionierte dafür heute perfekt.

 

Plan:

Tag 1: Griesalp – Sefinafurgge – Rotstockhütte.

Tag 2: Rotstockhütte – Rote Härd – James Bond

 

Pünktlich waren wir beim Bahnhof Reichenbach und bestiegen das Postauto. Sicher transportierte uns der Fahrer über die steilste Postautostrecke von Europa, (28%) auf die Griesalp. Schon diese Fahrt war sehr spektakulär.

 

Gemütlich nahmen wir die 1200Hm via Bürgli und oberer Dürrenberg unter die Füsse. Wir hatten irgendwie das Gefühl als müde Ackermären unterwegs zu sein. Aber dennoch waren wir schneller auf der Furgge, als uns der gelbe Wegweiser voraussagte. Die 230 letzten Treppenstufen auf den 2612m hohen Übergang, absolvierte Flammy sicher am lockersten und am schnellsten.

Nach der Stärkung aus dem Rucksack und einem geplapper von einer Mittesechzigerin, das uns leider Null interessierte, nahmen wir schon den Abstieg durch das Sefinental zur Rotstockhütte unter die Füsse. Leider verpassten wir dadurch auch den Cache. Für eine kurze Zeit musste auch noch der Regenschutz nass gemacht werden…

Was macht man, wenn man schon um 13:00 bei der Rotstockhütte steht und das Nachtessen erst um 18:30 serviert wird? Die Sonne geniessen die nicht scheint? Der Geldbeutel zu armen Tagen trinken? Oder so langsam zur Hütte schlendern, damit eine Schleimspur entsteht? Wir entschieden uns die Hütte noch rechts liegen zu lassen und dem Weg nach Mürren weiter zu folgen. So nach dem Motto „rasch ume Egge ga luege was no chunnt…“. Zur nächsten Alpbeiz müssten wir 1h10 marschieren und noch ein paar Höhenmeter absolvieren. Priska motivierte sich für das Kaffee. Doch ein nun sonniges und schönes Bänkli, stoppte dieses Unterfangen nach ca, 50Min. So genossen wir die Zeit an der Sonne und marschierten dann den gleichen Weg wieder zurück zur Hütte. Zum Glück. Denn die Beiz wäre geschlossen gewesen…  😯   Die eine Stunde Wartezeit zum Nachtessen war dann bei einem Bier sehr schnell vorbei. Das gemütlich Nachtessen in der Hütte genossen wir mit den anderen 4 Hüttengästen sehr. Nicht zu spät waren wir dann auch im Bett.

 

Die Nacht war ruhig, was nicht unbedingt zu erwarten war. Denn Flammy musste unten in der Gaststube schlafen. Also sooooooo weit weg von uns, was Ihr normalerweise nicht passt. 🙄 Priska deponierte am Vorabend vorsorglich Ihren Rucksack neben Flammy, damit Hundi das Gefühl hat, dass wir nicht ohne Sie abmarschierten, was wir sowieso nie täten. Und siehe da, der Trick funktionierte 💡

Also marschierten wir nach dem ausgiebigen Frühstück alle ausgeruht, houptsach ufwärts Richtung Rote Härd. Tatsächlich ist die Erde dort sehr rot und die Gegend sieht aus wie auf dem Mond. Ich war zwar noch nie auf dem Mond, aber etwa so stelle ich mir es dort oben vor. Einen kurzen Abstecher auf die Chilchflueh 2833m, wo man einen gewaltigen Tiefblick auf das „Hochie“ und den „Spiggegrund“ hat durfte nicht fehlen.

Über den Grat mit Drahtseil und Treppen gesichert standen wir dann inmitten von Touristen auf dem Schilthorn. Während Priska mit Flammy die Touristen ablenkte, konnte ich ungestört den Geocache suchen. Nach anderhalb Runden im Drehrestaurant und dem Besuch der interessanten James Bond Ausstellung, verdauten wir unser Mittagessen mit der Wanderung abwärts zur Birg Station. Nach 6 (sechs!!) mal Umsteigen standen wir dann wieder bei der Tschuppet in Reichenbach im Kandertal.

Kurz wieder die Frisur aufpeppen und die Duftstoffe wechseln und schon tuckerten wir wieder Richtung Bern an den Match. Dieses mal gewann Bern gegen Kloten 5-4 und so waren auch dies wieder zwei perfekte Tage.

 

Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut

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230 Stufen hoch zur Furgge

230 Stufen hoch zur Furgge

Besuch in der Silberdistel

Besuch in der Silberdistel

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Die gemütliche Rotstockhütte auf knapp 2000m

Die gemütliche Rotstockhütte auf knapp 2000m

Prosit !

Prosit !

Houptsach ufwaerts

Houptsach ufwaerts

b

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Mond?

Mond?

Zu Besuch bei Bond

Zu Besuch bei Bond

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Eine Erfindung von Q?

Eine Erfindung von Q?

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