Die nicht so wilde Wildstrubeltour

Zwei perfekte Tage, eine perfekte Gruppe und eine perfekte Tour. Herzlichen Dank an alle für die super Stunden mit Euch. Es war schlichtweg genial.

Nun, was soll ich da noch schreiben. Vielleicht reicht es wenn ich nur ein paar kurze Statements reinschmeisse. Den Rest könnt Ihr in den zwei Feedbacks von Tamara, Jennifer und Marcel entnehmen.

 

Also los geht es:

-Zum guten Glück hatten wir kein japanisches Tussi in der Gruppe, das am Morgen eine Cappuccionmaschine brauchte. Was einem wiederfährt, wenn man ohne künstlichen Sauerstoff auf 8200m hochsteigt, konnten wir live und staunend miterleben. Zum Glück ist der Wildstrubel nur 3244m hoch 🙂

 

– Marcello. Die Geocache Enttäuschung. Zuerst wurde Ihm der ersten FTF wegen knapp 2h verweigert. Dies obschon der Cache fast 2 Wochen zuvor noch nicht gefunden wurde. Dann hatte es dem Mr. -funky- auf 3244m seinen ersehten und höchstengelegenen Cache eingeschneit. Kein Log war möglich vor Ort. Ein Riesenfrust. Doch dank der Zustimmung des Owners durfte er den Cache dennoch als gefunden loggen. Was so ein tolles Kappenfoto vom Wildstrubel bewirken kann. Ende gut alles gut. Und der FTF wir auch noch folgen.

 

-Und da waren noch die Bergseeli. Die Rawilseeleni und der Fluesee. Wir staunten alle nicht schlecht, als sich Anick plötzlich die Kleider vom Körper riss und sich kopfvoran in die Fluten stürzte. Nein, es war nicht nur schnell die Füsse rein und wieder raus. Das Bad, bzw. die 3 (drei) Bäder wurden wirklich genossen. Chapeau !!! 😯 Ob Sie wegen dem Fluehsee so schnell vom Wildstrubel abgestiegen ist?

 

– Und „Binu“ der stolze Freiburger. Ach hatte er Respekt vom Wildstrubel. Alle Frosttänze am Abend nützten nichts, weder das herbeisehnen einer Kaltfront mit Schneefall halfen. Auch die Rucksäcke mussten nicht bewacht werden. Also „musste“ er auf dem Wildstrubel. Und wie er das tat. Mit Handschuhen und T-Shirt 🙄 wanderte er zielstrebig dem Gipfel entgegen. Die Wölfe, Füchse und die Luchse hätten gestaunt. Gratuliere zu dieser Tat. Tolle Fitness…

 

– Tamara die Kämpferin. Das erste Mal in einer kleinen Hütte übernachtet. Die Schokolade von meinem Nachkissen geklaut und sich mit Blasen an den Füssen auf den Gipfel gekämpft. Super Leistung. Und der Stolz sah man Ihr an. Das Grinsen auf dem Gesicht war riesig und der Schluck Jägermeister liess die schmerzenden Füsse vergessen. Genial!

 

– 21 Jahren musste Jennifer auf das Wildstrubelabendteuer mit Ihrem Paps warten. Ich weiss nicht wie oft Sie Ihn überreden musste. Aber ein paar Schubser brauchte es wohl schon. Es hat sich mehr als rentiert. Die Freude der beiden auf dem Gipfel war übergross und liess die beiden über den Boden schweben. In 21 Jahren wieder?

 

– Amüsant war es auch in der Hütte. Man weiss nie wen man antrifft. Die meisten sind unkompliziert, andere etwas „anders“. Der Fotograf und sein Kumpel am Risotto kochen, das für eine Kompanie genügend abgegeben hätte. Cool Jungs. Danke übrigens vielmal für die Fotosession auf dem Gipfel. War spitze mit Euch.

Andere sah man weniger aber dennoch zu oft. Und der Fluehseeverein hat jetzt neue passive Mitglieder.

 

– Und natürlich auch die Priska. Dieses mal ohne Hund Flammy unterwegs. Dafür passte Sie bestens auf Ihre „Schäflein“ (Gäste/Freunde) auf. Sie bekochte uns noch allen Künsten. Super lecker was Du in der kleinen Selbstversorger Hütte auf dem Feuer hingezaubert hast. Alle hatten mehr als genug.

Auch der spontan angereiste Hüttenwart „Mänu“ konnte noch davon profitieren. Dafür profitierten wir vom Wein den der Hüttenwart offerierte. Danke Mänu 😀

 

Feedback von Tamara

 

Nochmals Danke an Priska und Beat für das super tolle Wochenende.

Das Wetter hätte himmlischer nicht sein können und das Gefühl hoch oben auf dem Wildstrubelwar atemberauben, ja einfach unbeschreiblich !!!

Das Nachtesse war ein Schmaus (Danke Prisk) und die Gruppe war genial. Jeder brachte Humor und gute Laune mit.

Natürlich war auch der wettkönig von „Wetten dass…“ mit seinem ohrenbetäubenden Redefluss und seinem Problem mit japanischen Tussis, sowie Anick mit Ihren Abkühlungsbäder, unvergesslich.

 

Also ich bin auf jedenfall, jederzeit wieder dabei!!! 🙂

 

Feedback von Marcel

 

Die letzten beiden Tage durfte Mr. -funky- „Marcel“ eine Bergtour der Extraklasse erleben. Organisiert wurde diese hammermässige 2-Tages-Alpinwanderung von Beat und Priska von BP-On the move, ihres Zeichens beide Cacher und zudem Wanderleiterin resp. SAC Tourenleiter. Die Route führte die sieben Personen von der Iffigenalp aus über einen ersten, im Morgendunkel liegenden, Aufstieg auf das in Sonnenlicht geflutete Stierenläger. Von dort ging es weiter über den Rawilpass, vorbei an den Rawilseeleni und weiter hoch zum Tierbergsattel, welcher eine fantastische Sicht auf den zurückgelegten Weg, wie auch auf das noch Bevorstehende gestattete. In weiter Ferne und gute 600hm tiefer, konnte man bereits die Fluhseehütte erkennen, welche als „Nachtlager“ dienen sollte. Also wurde der Tierberg durchwandert, vorbei am Retzligletschersee und dann wurde ein erster ehrfürchtiger Blick zum Wildstrubel, dem morgigen Kandidaten geworfen. Bei der Fluhseehütte wurde die Truppe von Priska mit Apero, Suppe, Tee und Makkaroni fürstlich bewirtet.

Nach einer durchwachsenen Nacht in der völlig ausgebuchten Hütte mit coolen Leuten, „Hallo Risottoboys “ gings im Finstern, mit Stirnlampen bewaffnet los Richtung „Strubel“. Schon nach kurzer Zeit war die halbe Strecke an Höhenmetern geschafft, die Sonne wärmte Gesicht und Hände und die Plaine Morte erstreckte sich zu unseren Füssen. Nach einem spannenden Aufstieg stand die Truppe dann ca. 0940 Uhr beim Gipfelkreuz, vergass den steifen, eisigen Wind, die 0-1 Grad Temperatur und genoss einfach nur noch dieses unerreichbare, unvergleichliche und eindrückliche Panorama bei bester Fernsicht.
Der folgende Abstieg und der damit verbundenen „Vernichtung“ von 2150 Höhenmetern führte erst zur Fluhseehütte mit Apero und Kafi und weiter über die „siebe Brünne“ bis zu den Simmenfällen wo das lang ersehnte Bier und ein Eiskaffee wartete. Halleluja

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Beat und Priska fürs Organisieren dieser perfekten Route, der super Tour Leitung und der sensationellen Bewirtung. Ich, Mr. -funky- ist auf jeden Fall wieder mit von der Partie.

Greetz Marcel

 

Feedback von Jennifer

 

Herzlichen Dank an Beat & Priska und alle, die mit auf dieser sehr gut organisierten Tour waren, nicht zu wild auf den Wildstrubel 🙂

Wir konnten ein ausgesprochenes Traumpanorama bewundern… den Fluss der Zeit verlassen und zur zeitlosen Gegenwart wechseln!

Endlich stehe ich mit meinem Paps auf dem Wildstrubel, ein Gefühl jenseits aller Worte… Ich bin stolz auf Dich, danke Paps!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.