M&M’s

Ich weiss nicht wie viele M&M’s in einer Tüte stecken. Aber wir hatten dieses Wochenende sehr viele süsse, spannende und herausfordernde  „M“s.

 

Samstag 18.10.2014 via Ferrata „Le Pilier“ am Moléson

 

Spontan wurde der „M“ Marcello angefragt ob er Lust habe mit uns seinen ersten richtigen Klettersteig zu bestreiten. Überreden mussten wir Marcel definitiv nicht und ich denke, dass er auch nicht lange überlegen musste. Auch hatten wir grosses Glück, dass unsere Lieblings-Tschechin zu Flammy schaute. So konnte auch Priska mit auf den Steig kommen. Danke vielmal Katerina!

So fuhren wir am Samstag schon früh zu dritt los Richtung Bulle. Der „M“ Moléseon war unser Ziel. Wir waren 20 Minuten zu früh an der Talstation der Standseilbahn, was uns nicht gross störte. Denn so konnten wir noch rasch einen Cache suchen gehen. Nach der kurzen Bergfahrt und den Zustieg standen wir nun schon bereit für den Klettersteig.  Wegen dem Ferrata-Cache absolvierten wir die blaue Route und reservierten die Rote für ein anders mal. Eine kluge Entscheidung. Denn noch bevor wir an der Sonne standen schwitzte ein Teilnehmer von uns Sturzbäche. Ein „kleinwenig“ verkrampft, und mit einer Kraft, dass sich die Eisen in seiner Hand fast bogen, kletterte Marcel hinauf. Doch nadisnah fand auch er den Tritt. Ab und zu hatte es für Ihn zu viel Eisen und Stifte in der Wand und ein anders mal zu wenig. Auch wenn er sagte „Da chummi nid witer“ fand er immer einen Weg. Tapfer biss Marcello sich durch die Ferrata. Und sein Strahlen auf dem Gipfel überstrahlte fast das der Sonne. Geschafft und geschafft 😉 Gratulation.

 

Wir genossen die wunderschöne Aussicht sehr. Das Wetter war an diesem Samstag perfekt. Nach dem Lunch aus dem Rucksack und dem bestaunen der wagemutigen Slackliner auf dem Gipfel, führte uns Priska über den Gros-Moléson hinunter zur Talstation. Das kühle Bier genossen wir alle sehr. Bis bald mal wieder „M“ Marcello. Und vielleicht dann die rote Route am „M“Moleson. Wir freuen uns auf mehr… 😆

 

Sonntag  19.10.2014 Morgenberghorn

 

Schon am Samstagabend bevor wir den YB „M“ Match genossen, gäu Priska, war für mich klar, dass am Sonntag auch was in den Bergen stattfinden musste. Das Wetter war zu schön um in den „Tiefen“ zu bleiben. Leider musste Priska arbeiten. So beschloss ich mich für eine Ego-Tour. 😛

Pünktlich um 6.23h versammelte sich die Ego-Truppe, also ich mich, am Bahnhof Hindelbank. Nach der Fahrt mit dem Zug und dem Postauto nach Aeschiried, startete ich um 8h meine Tour. Über den Grat (Spitz –> Greberegg) landete ich dann bei der Brunni Alp. Diese Strecke eignet sich auch hervorragend für eine Schneeschuhtour. Die Sicht auf den Thunersee und die gegenüberliegenden Berge ist gewaltig. Auch die 3 Caches auf dieser Strecke waren gäbig zu finden. Von der Alp führte mich der Weg dann gemütlich auf das „M“ Morgenberghorn 2248m. Alleine ist man auf diesem schönen Aussichtspunkt selten. Auch heute standen ca. 20 Personen da oben. Die 360 Grad Rundumsicht ist überwältigend und man weiss nicht in welche Richtung man sich platzieren soll. Ich entschied mich mein Picknick in Richtung Lobhörner (ein weiteres Tour Ziel von mir) und Eiger, Mönch und Jungfrau auszurichten.

 

Auch hatte ich von diesem Platz eine gute Sicht auf meinen weiteren Tourenverlauf. Mit sehr grossen Respekt und der nötigen Portion „M“Mut und Vorsicht wagte ich mich auf den Leissig-/ Därliggrat. Schon nach ein paar Metern wusste ich, dass dies ein gewagter und nicht ungefährlicher Weg sein wird. Ich begehe lieber einen Grat aufwärts auf einen Gipfel als umgekehrt… Denn hier geht es gefährlich steil runter Richtung Thunersee oder anderseitig ins Saxettal. Der Gratverlauf führt mal runter und dann wieder hoch. Ein Ausrutscher oder einen Misstritt auf dem teilweise nur 10-20cm breiten Grat wird definitiv nicht verziehen. Mein Handy hatte ich vorsorglich mal auf den Flugmodus gestellt, aber nicht mit der Absicht, dass ich bei einem Fehltritt davon fliegen würde… 🙄

So „kämpfte“ ich mich abwechselnd balancierend,  kletternd, auf allen Vieren, auf dem Hosenboden und auch in der Reiterstellung über den Grat. Ab und zu musste ich einfach innehaltend. Das unbeschreiblichen Gefühl, auf diesem Grat zu sitzen mit diesem unglaublichen Aus und Tiefblick ist einfach überwältigend. 😎

 

Nach der Rotenegg waren die Schlüsselstellen alle gemeistert. Der Weg war zwar immer noch steil. Der steinige und grasige Grat wechselte dann langsam sein Gesicht. Je tiefer ich kam desto mehr Wachholder, Alpenrosen und Tannen kamen auf mich zu. Ab und zu musste ich den Gratweg, wenn es überhaupt einen gibt verlassen. Doch es empfiehlt sich immer wieder auf den Grat zurückzukehren. Schon nur der Aussicht wegen.

Interlaken ist schon lange in Sicht und der „Grosse Rugen „ machte mich gluschtig auf ein gleichnamiges Bier. Doch es müssen noch ein paar Höhenmeter vernichtet werden. Auf dem wieder offiziellen Wanderweg angelangt, marschierte ich zielstrebig über den Abendberg nach Interlaken. Und weil ich noch so im Schuss war, oder zum auslaufen  musste noch ein, zwei, drei Extrarunden angehängt werden. Logisch, dass diese Runden mich noch zu Caches führten. Um 17:45h stand ich dann vor dem Bahnhof. Ich gönnte mir noch ein feines Nachtessen, inkl. Rugen, bevor ich mich sehr müde aber dafür überglücklich in den Zug setzte. Eine Tour die definitiv zu meinen Top-Highlights gehört.

 

„M“Mega war das Wochenende „M“Momente die unvergesslich bleiben. „M“Moléson und „M“Morgenberghorn. Ein richtiges prall gefülltes „M&M“ Weekend. Und auch die Anspannung vom Grat spürte ich mit „M“Muskelkater 😉

 

Ein Gedanke zu „M&M’s

  • 21. Oktober 2014 um 20:17
    Permalink

    Hey M&Ms
    Heit wider es prächtigs wochenend gha. Eui fotos sind eifach toll u dir zwoï M& Ms han ig zum frässe gärn. Lg u küssli bis bald.
    Mami Susi

    Antwort

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