Bike Holiday Giverola, die restlichen Tage…

Tag 3

Das Wetter versprach nicht nur Sonnenschein. Dennoch entschieden die Guides die heutige Tour zu starten. Pünktlich um 10h stiegen wir auf die Bikes und fuhren hoch zu den Antennen, wo es sogleich auf dem Singeltrail wieder runter nach Tossa ging. Gemütlich radelten wir dem Bach entlang und nach einer 3/4 Bananenpause drückten wir die Höhenmeter zum Mädchenheim in die Pedale. Es zogen schon dunkle Gewitterwolken auf. Und kurz nach dem Mittagslunch begann es auch zu tropfen. Wir entschieden uns nach Tossa zu fahren und von dort direkt ins Hotel zu pedalen. Doch als wir,  nach dem ersten Platten in Tossa ankamen, hatte der Regen schon eingestellt. So wurde einstimmig entschieden noch die Klippen anzufahren, wo wir eine tolle Aussicht genossen. Nach dem schon fast obligaten Halt in der Strandbar in Tossa wartete noch der „Coll de Sastre“ auf uns. Sind zwar nur „läppische“ 100Hm, doch diese sind am Ende der Tour noch so richtige Wadenbeisser. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour konnten wir geniessen mit tollen Singeltrails.

44km 1200Hm

 

Tag 4

Heute stand der Ruhetag auf dem Programm. Am Strand liegen, Ausflug nach Barcelona oder eine Tour auf eigene Faust. Je nach Lust und Laune. Ich entschied mich die Gegend joggend nach Geocaches abzusuchen. In einer mir unbekannten Gegend wurde ich auf 15km und 580Hm satte 8x fündig. Priska genoss den Pool, einen Spaziergang am Strand und liess sich vom Wellenspiel verzaubern. Und im Beachvolley Turnier zeigte Sie Ihre Klasse. Wiederum wurden wir zum Nachtessen fein bekocht und der spanische Wein schmeckte wie immer perfekt zum Essen.

 

Tag 5

Nach dem „Ruhetag“ (haha) waren alle fit um sich wieder auf die Bike’s zu schwingen. Nach einer kurzen Strecke auf der Asphaltstrasse bogen wir ab und absolvierten sogleich den Aufstieg zur „Mare de Déu de Gràcia“. Nach einer kurzen Verschnaufpause, oder wie sagte Küsu der Guide, „3/4 Bananenpause“, stiegen wir gleich weiter hoch und fuhren nach Sant Grau. Die ersten „Singelis“ warteten und relativ lange konnten wir runter fahren bis nach „Castell de Solius“ wo wir auch die Mittagspause genossen. Auch konnten wir dort rasch einen Cache finden, bevor der 10km lange Aufstieg auf uns wartete. Es folgten noch einige Singels bevor wir die Küstenstrasse erreichten. Zurück im Hotel und nach der obligaten Bikepflege und dem Comeback Bier wurde im Sand noch ein bisschen Volleyball gespielt. Hilft scheinbar die Waden zu lockern, sagte der Guide…

(45km, 1200Hm)

 

Tag 6

Die „Pasta Tour“ stand heute auf dem Programm. Die Vorfreude auf die am Mittag servierte Pasta war gross. Dennoch wurde zur Sicherheit noch ein Sandwich eingepackt. Man weiss ja nie was passiert.

Über die Küstenstrasse und die Passstrasse fuhren wir wieder nach Sant Grau. Es folgte „Baldini“ und über Steinwege pedalten wir rauf und runter dem Mittagstreffpunkt, der „Pedralta“ entgegen. Ueli macht sich gut als Schöpfjunge und wir genossen die schmackhafte Pasta. Nach dem Lunch fuhren wir wieder rauf und runter, wobei ich eher das Gefühl hatte, dass es an diesem Tag fast nur aufwärts ging und wenn es mal runter ging, dass die Bikes infolge zu gefährlichen Passagen runtergestossen wurden. Könnte aber daran liegen, dass nach diesen aktiven Tagen das Füdli schmerzte und die Beine langsam schwerer wurden. 🙄

Als Schlussabfahrt gab es aber dann doch noch die drei Nati-Singelis. Und ein paar hundert Meter vor dem Hotel war auch noch Priskas Hinterrad die Luft ausgegangen. Luft genug hatten wir aber noch für ein Beachvolleymatch. 😉

(38km, 1200Hm)

 

 

Tag 7

Die Königsetappe oder leider schon die letzte Biketour dieser Woche stand an. Heute war der fast schon einheimische Toni mit uns in der Gruppe. Total also 3 Guides. Hmmm, was erwartet uns wohl. Wenn man am Meer unten einquartiert ist, muss die Tour logischerweise mit einem Aufstieg starten. Schon nach ein paar Kilometer hatte Ueli schon mal einen Kettenriss. Doch fachmännisch und schnell war die Kette wieder geflickt und das Bike war wieder einsatzbereit.  Relativ rassig absolvierten wir die ersten 500Hm. Die drei Guides führten uns durch bekannte und unbekannte Singel Trails. Alles gäbig fahrbar und das gestrige Gefühl vom ewigen nur aufwärtspedalen war heute kein Thema mehr. Der Mittagslunch genossen wir etwas unterhalb vom „El Montclar“ einem in der Gegend beliebter Wanderberg. Zu Fuss stiegen auch wir noch auf diesen Hügel. Die Aussicht war atemberaubend.

Über diverse Singels fuhren wir kreuz und quer wieder runter zu der Küstenstrasse. Heute war das Wetter gnädig genug uns einen Schlusshalt in einem Restaurant zu gönnen. Mit einem sehr lädierten Bike, gäu Ueli,  kamen wir auch am letzten Tag unfallfrei im Hotel an.

Unfallfrei heisst, dass sich niemand ernsthaft verletzt hat. Durch die technisch teilweise recht anspruchsvollen Wege und schmalen Pfade, sind die einen oder anderen Kratzer durch ungewollte Bodenkontakte oder peitschenden und dornige Sträucher nichts als normal. 😎

(41km, 1100Hm)

 

Tag 8

Abreisetag, Ruhetag, Joggingtag oder einfach ein weiterer Genusstag? Von allem was. Nach dem letzten ausgiebigem Frühstück schnürte ich die Joggingschuhe. Aus der angekündigten kurzen Joggingrunde, wurden dann doch mehr als 18km und 750Hm. 😎

Die Sonne schien heute prächtig und es war schön warm. Und so genossen wir auch noch den Pool, bevor es nach dem Nachtessen hiess Abschied zu nehmen.

Leider neigten sich die Ferien viel zu schnell dem Ende zu. Wir genossen prächtige, sportliche, aktive und unfallfreie Tage in Giverola. Das Wetter war zum Biken ideal, kann sich aber zum nicht biken noch verbessern. Dem Essen gibt es absolut nichts auszusetzen. So waren wir auch im Buffet herzhaft altiv. Perfekte Küche, saubere Unterkunft und freundliches und aufmerksames Personal.

Herzlichen Dank an alle für diese coole unvergessliche Woche. Wir hatten sehr viel Spass in der Gruppe. Besonderer Dank geht an Ueli und Küsu unseren beiden Guides die uns gekonnt und sicher durch die Gegend führten.

 

Ein Kommentar:

  1. Küsu (Guide)

    Liebe Priska, lieber Beat
    Merci viu mau das ihr dabei wart. Es hat mega Spass gemacht und die Momente auf dem Bike, im Sand oder beim Buffet werden mir in guter Erinnerung bleiben. Hoffentlich ein anderes Mal wieder…..

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