Nidlenloch

Kommst Du mit auf eine Turi-Tour ins Nidlenloch ?

Das war die Frage die mich am späten Freitag Nachmittag erreichte. Lange musste ich dabei nicht überlegen. 😆 

 

Am Samstag starteten wir zu diesem Abendteuer. Bei der Talstation wurde die 5er Gruppe dann komplett. Als alle erdenklichen Tickets irgendwo verstaut waren, stiegen wir in die Gondel die uns rasch auf dem Weissenstein brachte. Das Schneetreiben war heftig und die schützenden Kleider wurden montiert. So marschierten wir mit Sack und Pack zum Hinteren Weissenstein. Nach der Stärkung mit Kaffee und Züpfe kleideten wir uns um und stiegen durch den Schnee hoch zum Höhleneingang der uns um 11 Uhr verschluckte.

 

Premiere für mich. Denn normalerweise bewege ich mich eher auf dem Berg statt in dem Berg! Rasch fühlte ich mich wohl in diesem Loch und die Stirnlampen leuchteten uns den Weg. Bei 7° in der Höhle war es auch etwas angenehmer als draussen im Schneegestöber. Wir erkundeten viele interessante Gänge. Nebst sehr viel Gestein, was ja logisch ist :-), entdeckten wir auch interessante Sinterskulpturen. Eine versteinerte Muschel konnten wir entdecken bzw. wurde uns gezeigt.  Auch in ein paar extrem enge Schlupfgänge wurden ich gejagt. OK, ich wehrte mich nicht gross dagegen… :mrgreen:  Wenden in den engen Schlüpfen? Unmöglich. Macht dennoch Spass und gibt warm! Weiter kraxelten wir über und unter den Felsbrocken durch. Kletterten über die 4 festinstallierten Leitern und staunten immer wieder über das grossartige Höhlensystem.

Bis in die Forsterhalle gelangt man ohne Hilfsmittel. Ab hier wird Seil und Co. benötigt. Hier beim unserem Umkehrpunkt knabberten wir was aus dem Rucksack. Alles wieder verpacken. Nichts wird in der Höhle zurückgelassen. Nicht mal ein „Bisi“. Gemütlich, kreuz und quer ging es durch das Labyrinth. Weiter kämpften wir uns nochmals durch den Jungfernschlupf und dann gegen den Ausgang zu.

 
Nach knapp 6 Stunden sahen wir wieder das Tageslicht. Nach dem Umkleiden genossen wir im Restaurant ein leckeres und verdientes Fondue. Auf der rasanten Talfahrt auf den Schlitten erreichten wir gesund und glücklich die Talstation der Gondelbahn. Nachdem alle verschiedenen Tickets irgendwo gefunden, entwertet und in den richtigen Schlitz gesteckt wurden öffnete sich auch die Barriere und wir konnten nach Hause fahren.

 

Einen herzlichen Dank geht an die coole Höhlenbande. Das war ein absolut genialer Tag. Sehr gerne wieder! Die blauen Knie und der Muskelkater vergehen, die schönen Erinnerungen bleiben.

Ein Kommentar:

  1. Hey Sünneli & co.
    So so hesch wider öppis luschtigs gmacht, ig stunne wie du dich durch die chliini öffnig hesch zwunge. Super, gottlob hesch wider use chönne. Und am strahle in dine auge weissig dass du u dini Höhlebande en rieeeese plausch heit gha… Stimmt’s?
    Liebs grüessli au an aui wo mit dir so schöni erläbniss hei.

    Bis bald Mami Susi

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