Giverola „Running“ 2017

Bereits vor zwei Jahren waren wir eine Woche aktiv in Giverola. Damals waren wir mit den Bikes im Gelände unterwegs. Dieses Jahr packten wir die Laufschuhe ein. Denn die Bikes hatten pladi. 😛 

 

Samstag 1.April  – AnreiseTag

Freitag Abend in Bern einsteigen, Samstag 9h30 in Giverola ankommen und gleich das Frühstück einnehmen. So liess es sich gut reisen. Zu aller Überraschung vernahmen wir erst im Resort, dass Markus auch im Bus war. Er leitete vor 2 Jahren das Biking in Giverola. Dieses Jahr kümmere er sich um die Runner und das freute uns sehr. Nachdem wir im Zimmer eingecheckt hatten unternahmen Priska und ich einen gemütlichen Jogg entlang dem Küstenweg nach Tossa del Mar.  Im noch ruhigen Städtli, genossen wir Tapas und Rotwein bevor es wieder joggend zurück ins Resort ging.

 

Sonntag 2.April  – Warm-up Sunday (VM)/ Kraft Ausdauer Spass (NM)

Nach dem Frühstück ist vor dem Joggen. Um 10h traf sich die aufgestellte und motivierte Truppe zum ersten mal. Nach der Vorstellungsrunde ging es los auf die ersten Kilometer. Anfreunden mit dem Gelände und mit der Gruppe. Rasch wurden erste Kontakte geknüpft und mit interessanten Gesprächen war die ca. 11km lange Warmup Runde rasch absolviert. Alle freuten sich auf mehr und es versprach schon jetzt eine gute und lustige Woche zu werden.

Nach dem Pasta Mittagessen und dem ersten Sonnetanken am Pool, wurden wir auf der Nachmittagssession kreuz und quer durch das Resort gejagt. OK, gejagt wurde niemand. Das ganze war ja freiwillig. Und wir bemerkten auch, dass auf den langen Treppen im Resort die Muskeln auch brennen können.

 

Montag 3.April  – Hilly Monday Berglauf / Lauftechnik, Lauf ABC

Heute war der Cadiretes unser Ziel. Es gibt diverse, fast gleichaussehende Wege um diesen Gipfel zu erklimmen. Gut hat man Guides dabei die die Wege kennen. Die Truppe wurde in verschiedene Stärkegruppen aufgeteilt. Auf direktem oder indirektem Weg gelangen wir alle fast zeitgleich beim Ziel ein. Wir staunten nicht schlecht über die tolle Aussicht bis zu den schneebedeckten Pyrenäen. Die absolvierten Höhenmeter mussten wieder vernichtet werden. Am Mittag konnten wir unseren Kohlehydratspeicher wieder mit Pasta und Salat auffüllen.

Jeder von uns kann joggen. Dennoch war es am Nachmittag interessant wieder mal das Lauf ABC zu hören und gleich anzuwenden. Coole Sache auch wenn es beim Sprint viel zu lachen gab. Gäu Priska. 😉 

 

Dienstag 4.April – Ruhetag

Ruhetag ist in Giverola eben nicht Ruhetag. Nach dem Frühstück gab es für uns eine Tennislektion mit Christoph und René. Auch das Mätschli machte viel Spass, obschon meine Schläge oft im Out aber nicht im Meer landeten. Vor zwei Jahren suchten wir bereits die Caches um Giverola. Doch zwei fanden wir bzw. ich nicht. Also Laufschuhe montieren und nochmals hin. Das gab dann zwei Funde und 10km. Am Nachmittag spielten wir noch eine Partie Beachvolleyball, was auch grossen Spass machte. Freue mich auf mehr Beachvolley wieder in der Schweiz.

 

Mittwoch 5.April – Adventure / Kraftraining

Die stärkere Gruppe startete unten am Pass während die anderen Läufer auf den „Grau“, so heisst der Pass, transportiert wurden. Über die 5km lange und stets angenehme Steigung erreichten auch wir die Passhöhe. Durch einen Singeltrail, den wir vor 2 Jahren mit dem Bike befuhren, joggten wir weiter. Auf dem Gipfel „Mont Clar“ waren alle wieder zusammen. Gemeinsam vernichteten wir die Höhenmeter zurück ans Meer. Da nicht alle im Bus Platz fanden, joggte eine Gruppe weiter dem Hotel entgegen, bis der leere Bus uns dann wieder unten am Pass abholte. So gab das eine schöne 23km Runde.

Das Krafttraining am Nachmittag machte Spass. Während ich im joggen (noch) Vorteile habe, spielte Priska beim Krafttraining Ihre Trümpfe aus. Hajajaj du bisch parat.

 

Donnerstag 6.April – Speedy Intervall / Fussgymnastik / Beweglichkeit

Da ich am Vorabend Probleme mit dem Knie hatte, verzichtete ich auf das Speed Intervall Training. Ich wollte dann fit sein für den Longjog. Priska und ich zogen es vor eine Walking und Joggingrunde für uns zu absolvieren. Da die Orientierung wirklich nicht ganz easy ist, verpasste ich eine Abzweigung. So wurde die Runde mit 12km und 400HM halt etwas länger aber nicht weniger schön. Zum Pastaschmaus am Mittag waren wir natürlich wieder dabei. So auch am Nachmittag bei den etwas anderen Fuss und Beweglichkeitsübungen, die Odilia perfekt leitete.

 

Freitag 7.April – Long Jogg Friday

Longjogtag. Für mich war klar, dass ich mich auf die 29km Strecke begebe. Priska wurde bearbeitet und motiviert, dass Sie doch auf die 21km Strecke starten soll. Uns erwartete einen flachen Longjog vom Landesinnern ans Meer. Start 29km bei Cassà de la Selva, Start 21km bei Llagostera. Ziel war der Strand östlich von Sant Feliu de Guixols.

Am Vorabend zeichneten Priska und ich zuerst unabsichtlich dann absichtlich das ganze Beachvolleyball Feld voll mit Kreisen. Das sah schön aus. Die Kreise/Ringe sahen aus als wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Dies nahm ich um Priska zusätzlich zu motivieren. Beim Start im Landesinnern packte Priska und ich je einen Stein ein. Das Ziel war diesen Stein, der sonst wohl nie Meer sieht, am Ziel gemeinsam ins Wasser zu werfen. Obschon Priska auf der Strecke etwas leiden musste und neben dem Stein auch ein paar Blattern aufgelesen hat, erreichte Sie überglücklich und stolz das Ziel. Wow, was für eine Leistung. Vor einer Woche hättest Du Dir das nicht zugetraut. Und nun, nach einer Woche Training noch die Halbmarathondistanz! Oberhammerleistung. Gratuliere nochmals! Beide Steine flogen dann im hohem Bogen ins Meer.

Der Nachmittag verbrachten wir am Pool und spielten als Auflockerung noch etwas Beachvolley auf dem nicht mehr beringten oder bekreisten Spielfeld.

 

Samstag 8.April – Abreisetag

Bereits stand schon wieder die Rückreise auf dem Programm. Priska und ich genossen den Tag gemeinsam in Tossa. Wir besuchten die Burg und den Cami de Ronda Weg. Auch ein Glas Rotwein und die Abschluss-Tapas durften nicht fehlen. Sehr schön dass wir noch rasch Ueli getroffen haben.

 

Nun hiess es bereits wieder Abschied nehmen von der ach so coolen und aufgestellten Gruppe. Abschied von Jolanda, der rennenden Bäuerin, von Brige, die Unbekannte Bekannte, von Isabel, die mir half das mein Knie hielt, von Martina der Innerschweizerin die den 100er mit uns teilen wird, von Monique die Büsifütternde Herzogenbuchsitterin, Christoph, dem Tennisspielenden Koch, Guido dem laufenden Mobiliärler,  von René dem OK vom Bipper Lauf.Und auch Abschied nehmen von den Co. Leiter, Stefan dem laaaangen Langläufer, Sarah, die Bergfloh, Josy das liebenswerte Unikum, Odilia der flinken und fitten Aaretalerin, Fritz der Bergabläufer und Priskas persönlicher Coach und natürlich Markus, Küsu dr fitte Ämmitauer der uns perfekt durch die Woche führte.

Uns hat es riesigen Spass gemacht mit Euch die Woche zu verbringen. Tausend Dank für die unvergessliche Zeit!

 

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