Burgflue und Sunnighorn

Wer früh mit arbeiten beginnt, kann auch früh Feierabend machen. Ganz einfach oder? 🙂 So kam es, dass ich bereits 14:30 Uhr in Wimmis mein Auto parkierte. Ziel von heute war ein Multicache und die Burgflue von südosten, auf dem interessanten Artillerieweg zu besteigen.

„Das ehemalige Artilleriewerk Burgfluh bei Wimmis war durch eine militärische Standseilbahn erschlossen. 1999 wurde die Festung stillgelegt, die Standseilbahn aber auch später bei Führungen verwendet. Im Jahr 2010 wurde die ganze Anlage inkl. Standseilbahn zurückgebaut“. (Quelle: Standseilbahnen.ch)

 

Rasch fand ich den Einstieg um auf diesem interssanten und historischen Weg auf die Burgflue zu gelangen. Durch diverse Tunnel führt der Weg stets aufwärts. Nach der „Bergstation“ führt der unbeschilderte aber mit Drahtseilen gesicherte Pfad zurück auf dem Wanderweg. Etwas trittsicher sollte man schon sein. Weiter geht es hoch auf die Burgflue. Das Sunnighorn stets auf der rechten Seite, folgte ich dem schönen Lotharpfad. Nachdem ich den Final vom Multi, nach einem interessanten Abstecher (mehr schreiben wäre gespoilert) gefunden hatte, ging es wieder zurück auf die Burgflue. Mit dem Blick auf das Sunnighorn fragte ich mich ganz spontan, ob das Gipfelkreuz dort oben noch schön und gerade steht. Interessante Frage. Leider konnte ich das Gipfelkreuz von hier aus nicht sehen. Also entschied ich mich, kurz nachschauen zu gehen. 😆 

 

Zurück beim Auto, fuhr ich die paar Meter nach Brodhüsi an den Fuss des Sunnighore. Da ich an diesem Horn bereits alle Geocaches gefunden habe, konnte ich das GPS gut im Auto lassen. Auf dem einfachen Klettersteig (KS1) und teilweise bereits am Schatten machte ich mich auf den Weg. Dass es bereits Schatten hatte störte mich nicht, denn sonst ist es hier sehr oft sonnig und daher auch schnell heiss. So kam ich doch recht schnell vorwärts. Rasch waren die knapp 850HM geschafft und ich stand alleine oben auf beim Gipfelkreuz. Ich war erleichtet als ich feststellen konnte, dass das Kreuz noch fest und gerade im Boden steht 😀 . Ja, wenn das der einzige Grund wäre auf das Sunnighorn zu steigen… Natürlich genoss ich recht lange die fantastische Aussicht und die Ruhe auf dem Gipfel. Der Nordgrat vom Niesen ist noch mit etwas Schnee belegt. Doch lange dauert es nicht mehr, bis ich dort hochsteigen kann.

 

Leider musste ich wieder Abscheid nehmen von diesem gäbigen Gipfel. Zurück im Sattel, folgte ich dem Weg rechts runter zurück zum Brodhüsi. Die Gämse weiter unten liess sich lange nicht stören. Aber als ich Sie fotografieren wollte war Sie schnell weg. Um 18:45 Uhr war ich wieder zurück beim Auto.

Das war doch ein prächtiger Nachmittag. Morgen muss ich wieder arbeiten. Aber evtentuell bin ich ja wieder frühzeitig fertig 😉 

Ein Kommentar:

  1. eine spannende Aufstiegsvariante – die merk‘ ich mir!
    lg Felix

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