Simmeflue Gratwanderung

Joggend Aeschiried und Krattigen von den Geocache zu säubern war das Ziel von Josty und mir. Um 9h in Aeschi angekommen, war die Sonne noch hinter dem Morgenberghorn versteckt. Wir genossen ein feines Kaffee im Hallenbad bei der blonden Alpendohle. Als die Sonne definitiv angekommen war machten wir uns auf die Jogging Runde. Über dem Nebel und an der Sonne. Was will man mehr. Teilweise querfeldein joggten wir über die gefrorenen Wiesen. Bei den Alpakas legten wir eine Linedancepause ein. Also nicht wirklich eine Pause, denn auch wir stellten uns spontan in die Reihe. Beim Bänkli danach wartete eine ältere Frau auf Süssigkeiten. Wir konnten nichts bieten. So ging es weiter.

 

Als dann alle Caches besucht waren wollten wir nach Krattigen verschieben. Doch Krattigen lag bereits im Nebel was uns gar nicht passte. Also ab zu einem anderen Multi im Simmental.

Doch wir rechneten nicht mit der mit der Simmeflue. Wir konnten und wollten nicht wiederstehen… Die Anziehungskraft von der sonnigen Wand war heute zu gross. Da Josty noch nie dort oben war und ich die Flue doch recht gut kenne, war der Entscheid sehr spontan und rasch gefällt.

 

Als wir in Brodhüsi parkierten lag die Flue schön in der Sonne. 15 Minten später drückte der Nebel hoch und verschluckte uns. Doch wir wussten, dass wir den Nebel wieder besiegen würden. Und so war es auch. Nach ca. 30 Minuten waren wir wieder an der Sonne. Der Aufstieg auf dem K1-Weg war völlig problemlos. In einigen Mulden hatte es noch ein paar Schneereste, was aber kein Problem darstellte. Nach dem Sunnighorn wanderten wir weiter gegen das Chrindi. Dabei machten wir auch die Abstecher auf das Fliederhorn und das Hinterhorn. Alle drei Gipfel konnten wir kraxelnd und meist schneefrei besteigen. Die Sicht auf das Nebelmeer war einfach nur gewaltig, genial und wunderschön. Genuss pur!

Von Chrindi war dann der Pflich- und Fleissabstieg im Schatten fällig. Ein nettes Pärchen das mit dem Auto runter fuhr nahm uns dann freundlicherweise mit. Nach bereits 2 Kilometer stiegen wir wieder aus. Nein, nicht weil es uns übel wurde, sondern weil sich die Wege trennten. Zu Fuss nahmen wir dann die restlichen Kilometer zum Brodhüsi in Angriff.


Wir genossen einen absoluten Traumtag. Auch mit dem abgerissenen Subscapularis Muskel ging diese Tour problemlos… Danke Josty für die Begleitung. Es het einisch meh riesig gfägt!

 

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