Teltschehorn, 2‘744m

Mit fast Vollgas preschte Tinu gegen Kandersteg zu. Er schletzte seinen Schlitten, beladen mit Jüre und mir, gekonnt um die Kurven. Dennoch verpassten wir den ersten Zug durch das Loch um 1 Minute. (Viellech hät Vollgas glängt 😉 ) Egal, das war der kleinste und auch gleich grösste Ärger an diesem Sonntag. Die 29 minütige Wartezeit nutzten wir bei Kaffee und Gipfel bestens aus.

 

Auch wenn der FC Sion dieses Wochenende satte Null Punkte holte. Eines haben die Walliser was wir nicht haben. Schnee! Die Schneemenge im Goms war gewaltig. Meterhoch und die Dächer voll beladen. Um 7:45 Uhr waren wir auf dem Parkplatz in Geschinen. Bei -15° bereiteten wir uns vor und waren froh endlich in Bewegung zu kommen. Die erste Hürde, auf den hohen Schneewalm, schafften wir auch. Über die Geleise, dann über die idyllische Rottu, starteten wir bei P.1340 den Aufstieg. Wir waren froh, dass die Aufstiegsspur bereits gelegt war. Denn durch diesen Wald irgendwo, weglos und dennoch auf dem Weg zu spuren, hätten wir Berner wohl Mühe gehabt. So konnten wir aber der gut angelegten Spur folgen. Der sehr schöne Aufstieg, zuerst durch Tannen dann durch Lärchenwald war sehr kurzweilig und traumhaft schön. Dennoch brauchte es gute Konzentration. In Unner Flesche P.1965 angekommen gab es einen verdienten Schluck aus der Thermosflasche. Nach dem nächsten kurzen Aufstieg schien uns die Sonne ins Gesicht und die Sicht auf die Landschaft war einfach nur phänomenal. Der Aufstieg über die schön kupierte Berglandschaft war einfach purer Genuss. Anstatt rechts auf das Brudelhorn, was nun auch auf unserer Wunschliste steht und auch mehr Leute anzog, bogen wir links ab zu „unserem“ Gipfel.

 

Um 12:45 Uhr standen wir dann auf dem 2‘744m hohen Teltschehorn. Die Temperatur und das Wetter meinte es heute gut mit uns. Es war weniger kalt als angenommen und so konnten wir unsere Kombinationen aus Fleisch und Käse zwischen Brotscheiben, bei einem wunderschönen Panorama voll geniessen. Bereits auf dem Aufstieg stellten wir fest, dass die Abfahrt wohl ein Genuss werden wird.

Und wir freuten wir uns gewaltig darauf. Bereits nach den ersten zwei, drei Schwüngen war klar, das wird einfach nur geil. (Sorry dr Usdruck) Und so war es auch. Genügend Platz, kaum Spuren und Pulverschnee vom feinsten. Durch das Schitertellti und das Chietal kurvten wir jubelnd und grinsend hinunter. Bei Chäller P.1880 fuhren wir über das Hausdach. Weiter durch den Wald talwärts bis auf die Nufenen Passstrasse. Auf der eingeschneiten Strasse fuhren wir über die Brücke, über die eingeschneite Galerie, runter bis nach Ulrichen. Wir konnten mit den Ski bis vor das Restaurant fahren. Auf der Sonnenterrasse genossen wir Kaffee und Kuchen und schwärmten über die geniale Tour. Anschliessend fuhren wir mit dem Zug noch drei Minuten zurück nach Geschinen.

In Goppenstein verpassten wir den Autozug wieder um ein paar Minuten. Aber das war uns sowas von sch…. egal.

 

Was war das wieder für eine traumhafte Tour. Tinu hat mit seiner Wahl wieder voll ins Schwarze getroffen. Wir drei haben es voll genossen. Härzleche Dank Jüre u Tinu für dä super genial Tag! Fröie mi scho uf meh…

 

3 Kommentare:

  1. sieht tatsächlich super aus 😉

  2. Ja, sagehaft schön. U ne würcklech geili Abfahrt. Dr Jüre het äuä glich rächt mit „Canada-Powder“ so nach de Biudli ds urteile.
    Mim Scheiche geits wieder besser. Aber 1400hm das schaffi im Momänt wohl kaum
    äs grüessli küre

  3. Hey super boys

    Dir heit wider mau zeigt was schön isch, Gueti fründe, super schnee, u es riese gaudi. Aber säget es mau… heit dir scho mau soooo vieu schnee uf en e brügg gseh. Ich uf au fäll nid. Eifach super die fotos, und ich säge au froïe mi scho uf meh…

    Liebs grüessli a euch aui. Dir au Priska und no es paar küssli derzue

    Mami Susi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.