Piz Campasc 2599m, Lagh da Caralin 2325m

Für ein paar Tage weilte ich im schönen Bündnerland. Hauptsächlich kurvte ich mit meinem GA über das sehr interessante und wunderschöne Schienennetz der RhB. Einige male wurde auch das Postauto benutzt. Aber sehr viel trugen mich auch meine Füsse durch die traumhafte Landschaft.

 

Gestern so tolles Wetter und heute morgen Nebel auf dem Ospizio Bernina wo ich die Nacht verbrachte. Ich wusste lange nicht ob ich es auf die Tour wagen soll. Doch der Piz Campasc ist ja nicht so eine riesige und gefährliche Wanderung. Und wenden kann ich ja auch immer wieder. Also los. Leider wurde das Wetter bis auf den Gipfel nicht besser. Jedoch wurde der Nebel auch nicht sehr dichter und die Sicht war trotzdem gut genug. Einsam zog ich durch die Gegend und genoss es. Wunderschön. Schneller als erwartet war ich dann auch oben. Die Gämsen waren am grasen auf dem Gipfel. Die Aussicht war na ja…
Nach der kurzen Gipfelpause wanderte ich etwas diretissima runter zu P.2222 und ging weiter hoch gegen Sassal Mason. Oben angekommen, zeigte sich für eine kurze Zeit die Sonne und ich genoss die tolle Aussicht. Den Cache habe ich nicht gefunden. Und als ich die Kruzotter sah suchte ich nicht mehr lange weiter.

Weiter geht es zum Caralinsee (Lagh da Caralin) den es erst seit anderthalb Jahrzehnten gibt. Er verdankt seine Geburt dem langsamen Sterben eines anderen Gebirgswesens. Der immer schneller abschmelzende Palügletscher hat ihn geschaffen. Ein sehr toller Wegführt ins Tal. Über X-Bäche, neben Wasserfällen durch und über ein paar Geröllfelder und Schneeresten und schlussendlich über die noch offiziell gesperrte Brücke gelangte ich zum Gletschersee. Hinten angekommen wurde ich dann von Regen überrascht. Nein überrascht wäre das falsche Wort. Es bahnte sich schon den ganzen Tag irgendwie an. Ich machte auch da nicht lange Pause und entschied mich für den gleichen Rückweg, da ich die Gefahren abschätzen konnte. 30 Minuten später zeigte sich dann wieder kurz die Sonne. Zurück bei der Alp Grüm fuhr ich nochmals für einen Cache und ein Bier, hoch zum Ospizio. Das zweite mal wurde ich von Regen überrascht. Doch anschlissend ging es definitiv nach Tirano zum Nachtessen und Übernachten. Eine wunderschöne Tagestour, obschon das Wetter nicht 100% mitspielte. Gewaltig schöne Landschaft!

 

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