Maischüpfenspitz 2’085m, Vanil d’Orseire 2’012m

Unter dem Motto „Sonnenhunger“ trafen sich Michu, Dänu, Andrea und meine Wenigkeit für eben den Hunger zu stillen. Das Thema Hunger war eigentlich den ganzen Tag das Thema…

 

Gemeinsam fuhren wir von Wimmis in die Region Jaun. Kurz nach dem Jaunpass sahen wir bereits das Nebelmeer und die Gastlosen. Anschliessend fuhren wir wieder in den Nebel hinein , parkierten das Auto und wanderten los. Der Weg wurde nach knapp 5 Minuten verlassen. Dann nur noch weglos weiter. Bergwandern oder eben Wohlfühleglände wie viele sagen. 🙂

Die Nebelgrenze war rasch überwunden und dann nur noch WOW! Wir brauchten wohl mehr Zeit zum fotografieren, als um auf den Gipfel des Maischopfenspitz zu steigen. Wie hiess der nun? Mai-Schüpfenspitz, Mais-chüpfespitz, Mais-chüpf-e-spitz?) Egal, die Zeit auf dem Gipfel sehr genossen. Gewaltig schön.

 

Nun über den schattigen und gefrorenen Grat absteigen. Es wurde immer steiler und der richtige oder einfachste Weg mussten wir etwas suchen. Die Gämsen schauten uns von unten zu wie wir kämpften. Uns wurde es zu heikel und der Verstand siegte. Wie wendeten und marschierten wieder auf den Gipfel zurück. Es war immer noch wunderschön da oben und eine weitere Pause musste fast sein.

 

Der Grat zum Vanil d’Orseire wurde nun begutachtet. Rasch war entschieden, dass wir diesen Grat versuchen zu begehen. Da er in der Sonne lag war der Boden nicht gefroren. So war der Gipfel, teilweise auch auf allen vieren rasch bestiegen. Wieder auf dem Grat stiegen wir ab in die Senke bei P.1937. Von dort aus wanderten wir zurück zum P.1’500. Unterwegs legten wir nochmals eine längere Pause ein. Auch der Gucci Gummibär genoss mit dem Sonnenpanel auf seiner Insel die Aussicht. 😆 

 

Zurück beim Auto war der letzte Hunger, der auf die Nesselrode, noch nicht gestillt. Auf der Suche nach der perfekten Nesselrode steuerte Andrea diverse Restaurants an. Geschlossen, Betriebsferien, geschlossen… Erst im Wimmis wurden wir fündig und genossen eine verdiente Nesselrode. Aber die Perfekte war es nicht.

 

Dafür war der Tag perfekt. Der Sonnenhunger wurde für’s erste gestillt. Wir hatten eine sehr einsame und wunderschöne Wanderung. Wir sahen nur einen halbwegs verrückten Schafhirten mit dem Hund Fly, Schrei, oder Blei oder wie der hiess.

Herzlichen Dank an Euch alle für den super schönen und gemütlichen Tag. Het mega gfägt !

 

 

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