Le Dôme, 2’995m, Skitour ;-)

Mit Jüre auf Skitour. Das kann auch damit Enden, dass man mehr Lift fährt als man hoch läuft.

 

Doch zuerst wussten wir gar nicht mal recht wohin es gehen soll. Also nicht ins Diemtigtal. So fuhren wir halt gegen Gstaad. Dann etwa auf den Glacier 3000? In Gstaad zeigte das Thermometer bereits -14°. Doch lieber noch etwas im warmen Auto bleiben, anstatt auf 3000m gehen wo es sicher noch kälter ist. Also in diesem Fall nicht Glacier 3000. Besser über den Col du Pillon nach Les Diablerets. Als wir dann dort bemerkten, dass die Télécabine auf den Isenau recht kurzfristig, äuä scho länger, zurückgebaut worden war und wir als einzige auf dem Parkplatz standen, beschlossen wir uns doch noch auf den Glacier 3000. 🙂 (Jetzt definitiv).

 

Nach der warmen Startschoggi auf dem Col du Pillon waren wir mit der Gondel bald auf 3000m. Zuerst genossen wir den Peak Walk und die geniale Aussicht. Aber dann ging es auf die Skier. Neben den Pisten runter und mit dem Lift hoch. Der Schnee war wunderbar zu befahren. Wir wollten auch noch das Oldenhorn angucken. Doch es blieb beim angucken von unten. Es anders mau. Die Strecke vom Oldensattel zur Oldenegg bot uns auch einige coole Schwünge nebenan, obschon ein grosser Teil präpariert war.

 

Pünktlich zum Skirennen machten wir Pause im Restaurant. Beide TV’s im Restaurant waren „Hors Service“. Désolé. Aber wir wussten uns zu helfen und machten unser eigenes „Public viewing“.

Nach dem Lunch machten wir uns wieder auf die Piste und beschlossen mal den Le Sommet des Diablerets 3’210m anzuschauen. Das würde wenigstens eine kleine Skitour geben. Mit dem Lift fuhren wir bis auf die Höhe von etwa 2’960m. Die Felle wurden montiert und wir stiegen ca. 30 (dreissig) Meter hoch bis auf den Le Dôme auf immerhin 2’995m. Dort hätten wir an einem Fixseil über eine Krete absteigen müssen und dann weiter aufsteigen. Das wollten wir auch nicht unbedingt. Vielleicht ein anders mal 😉 Also bauten wir unsere Skier wieder zurück, genossen das prächtige Panorama und begaben uns wieder auf bzw. etwas neben die Piste. Der Schnee war echt gut zum fahren. Genuss pur. Und so verging die Zeit recht schnell. Wir nutzten den Nachmittag voll aus. Mit der letzten Sesselbahn fuhren wir von der Oldenegg hoch zur Cabane, damit uns die Gondel wieder auf den Col du Pillon bringen konnte.

 

Dies war mal ein etwas anderer Ski(touren)tag und wir beide kamen voll auf unsere Rechnung. Sehr cool. Merci viu mau Jüre!

 

Zum Album:

 

Ein Kommentar:

  1. Das wär ja öpis für e Küre gsi 30 hm aufsteigen und den ganzen Tag runter fahren 🙂

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