Bundstock, 2’755m

Nach dem Theater vom Vorabend, also wir besuchten ein Theater und nicht wir hatten eines, holte uns der Wecker früh aus dem Schlaf. Frühstück mapfen, Sonnencreme einschmieren, fertig packen und ab ins Kiental fahren.

Beim Parkplatz Tschingelsee waren wir nicht die Ersten. Bald ging es auf den Skier die steile Strasse hoch zur Griessalp. Vorbei am Restaurant weiter durch den Wald nach Dünde Mittelberg. Eigentlich wollten wir zuerst auf den Christihubel 2’215m. Das perfekte Wetter und der tolle Pulverschnee zogen uns aber auf den 500m höheren Bundstock. Also wurden die Weichen in der Aufstiegsspur nach links gestellt und weiter ging es. Hundi war brav am schauen, dass die Zweierherde zusammen blieb und genoss den Aufstieg merklich. Auf etwa 2000m glückte uns die Passage durch die etwas steile Flanke gut, während andere Tourengänger etwas mehr Probleme hatten. Auf dem anschliessenden Rücken zog uns der Wind das erste mal mächtig um die Ohren. Kaum um die Ecke liess der Wind wieder nach. Auf etwa 2’500m gab es wieder was zu habern aus dem Rucksack. Auf den Grat, sah gut man wie der Wind den Schnee verfrachtet. Und so war dieser Ort für die Pause sicher um einiges angenehmer.

Zwischen Schwarzhore und Bundstock erreichten wir den Grat. Die Aussicht zur Blüemlisalp, runter zum Oeschinensee und eigentlich überallhin war genial. Es folgte nun noch der letzte Teil über den Vorgipfel auf den Bundstock. Der Wind verpasste dem Hund eine neue Frisur. Mit zerzaustem Fell erreichten wir dann den Gipfel. Der Hund schlüpfte freiwilig in den Rucksack. In der wärmenden Decke im verstaut, war er happy. Auch wir zogen die Felle ab den Skier und nach der Fotosession waren auch wir schnell ready für die Abfahrt.

 

Gleich vor dem Vorgipfel fuhren wir links in den steilen Hang. Für Viki brauchte der Einstieg und die ersten paar Meter etwas Überwindung und der Puls stieg rasch an. Aber Sie hat die Stelle mit Bravour gemeistert. Toller Pulverschnee hatten wir dann bis auf den Waldweg runter. Obschon wir nicht die ersten waren die den Hang befuhren, hatte es noch genügend Stellen wo man seine Spuren in den Schnee zaubern konnte. Genuss pur.

Via Hohtürlihang, Oberi Bundalp und Underi Bundalp erreichten wir wieder die Griessalp. An der sonnigen Hausfassade genossen wir das feine Kaffee mit Schuss während Colin sich mit dem Bär beschäftigte. Wir schauten zurück auf eine wirklich sehr schöne und eindrückliche Tour. Der Entscheid für den Bundstock und gegen den Christihubel war perfekt. Ein genialer Tag.

 

Hier die Bilder:

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