Lost Place – Schilthorn

Stell Dir vor. Es ist Sonntag und geniales Bilderbuchwetter. Die Skipiste präpariert und menschenleer. Auf dem sonst sehr touristischen Schilthorn auf knapp 3000 Meter ist das Restaurant geschlossen und Du bist als Einziger auf der sonnigen Terrasse.

Wegen dem Coronavirus wurde diese Vorstellung (leider oder zum Glück) Tatsache. Mit der Gondel erreichten wir Mürren, das noch im dichten Nebel lag. Wir beide, der Hund und der Kabinenführer waren die Einzigen Personen in der Gondel. Also genug „Social distancing“.

Am Ende der Skipiste stiegen wir auf unseren Brettern hoch. Bald waren wir aus dem Nebel und die Aussicht aufs Nebelmeer und die umliegenden Berge war genial. Bei angenehmen Temperaturen und auf der gut erhaltenen Piste stiegen wir gegen das Schilthorn zu. Drei Deutsche Touristen und ein Ehepaar auf Schneeschuhen, waren die einzigen Begegnungen unterwegs. Kurze Pause bei der Schilthornhütte und weiter ging es Richtung Gipfel. Der Schlussaufstieg auf der steilen Piste war noch knackig. Aber dann standen wir oben.

Wie von Geisterhand öffnete sich die Türe und wir konnten durch das leere Gebäude schleichen. Komische Stimmung. Auf der grossen Terrasse genossen wir eine lange, fast 3-stündige Pause und die wunderbare Aussicht. Lange überlegten wir ob wir nicht gleich da oben übernachten wollen… Doch die Foodreserven waren aufgebraucht und so beschlossen wir doch noch ins Tal zu fahren.

Also Hund in den Rucki und los ging die Fahrt. Die untergehende Sonne zauberte tolle Farben an das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Um 19 Uhr standen wir wieder in Mürren am Ende der Skipiste. 

Ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis war das. Bleibt alle gesund in der nicht einfachen Zeit !!!

Die Bilder:

 

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