Allalinhorn, 4’027m

Nebst dem Breithorn war auch das Allalinhorn als Ziel ausgewählt für meinen ersten 4000er. Es war dann aber der Mönch. Aber trotzdem lag dieser Gipfel immer noch auf der Liste.

Nach dem feinen Frühstück im Hotel, fuhren wir ca. 8.30 mit der Bergbahn auf die Station Mittelallalin. Die Skicracks aus diversen Nationen waren auf dem Gletscher im Training. Diesen brausten um die Stangen runter, während wir am Seil hoch stiegen. Dies auf der Normalroute, eher linker Hand. Es waren diverse Pfade, ja fast Autobahnen vorhanden. Die Wegfindung war nie ein Problem. Da wir etwas später unterwegs waren, kamen uns schon viele Berggänger entgegen. Die einen wollten uns gleich zu einem Getränk einladen. Doch wir wollten noch auf den Gipfel. Gemütlich erreichten wir diesen und standen dann beim markanten Kreuz. Wieder hatten wir grosses Wetterglück und somit einen bombastischen Ausblick. Auch zum Matterhorn… Wir tauschten mit Jurassier noch etwas leckere Knoblauchwurst gegen unsere langweiligen Biberli und hatten es lustig.

Nach einer ausgiebigen Pause schauten wir noch äne abe zum Strahlhorn und machten uns dann auf den Abstieg. Auch wieder etwas links haltend kamen wir noch zu ein paar schönen Spaltenzonen. Mit einem mutigen Sprung, das übten wir ja gäu Viki, wurde die heikleste Passage easy übersprungen. Die Skicracks waren bereits verschwunden als wir die Station Mittelallalin erreichten. Mit der Bahn ging es runter nach Saas Fee.

Auto packen und dann Colin von seinen Ferien in Visp abholen. Das feine Lamm auf dem Grill war verdient. So kann auch das Allalinhorn von der Liste gestrichen werden. Es bleibt mir als eine sehr schöne und lockere Tour in bester Erinnerung. 

Die Bilder:

 

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