Monstein: Chüeberg und Älplihorn

Von St. Antönien sind wir gut im Hotel Ducan in Monstein angekommen und genosssen das feine Brauerdegustationsmenu. Herrlich! Herrlich auch das Zimmer und die Nacht.

Chüeberg, 2’635m, 3. Januar 2021

Gestärk vom leckeren Frühstücksbuffet wollten wir eigentlich auf das Büelehorn. Vom schönen Walserdorf ging es gemütlich durch den Wald zur Inneralp. Nach Mäschenalp sind wir ein bischen zu weit rechts aufgestiegen, was eigentlich nicht die Absicht war. Aber bereits an der Sonne entschieden wir uns weiter dieser Spur zu folgen. Die Hänge zum runterfahren sahen auch da vielversprechend aus. Die Spur führte uns auf dem Namenlosen Gipfel P.2635. Wir nennen den nun Chüeberg. Colin war natürlich der Erste, der auf dem Gipfel stand. Ich guckte dann kurz in den Affereidgufer Hang rein. Etwas steil aber verlockend.

Nach der Gipfelpause nahmen wir diesen Hang nun in Angriff. Neben den drei vorhandenen Spuren zeichneten wir auch unsere Spuren in den Schnee. Viki war nicht unglücklich als es bei der Mäschenalp wieder auf den etwas breitern Winterwanderweg ging. Auf diesem fuhren wir bis vor das Hotel. Das Kafi auf der Terrasse wie den darauf folgenden Saunagang waren das Dessert zu diesem Tag. Nein. Natürlich gab es das richtige Dessert erst nach dem feinen Capuns 🙂

Chüeberg, oder P.2’635m

 

 

 

 

 

Älplihorn, 3’006m, 4. Januar 2021

Heute, zum Abschluss, soll es noch das Älplihorn sein. Colin bezog heute seinen Wellness-Ferientag. Wir haben Ihm die Batterien rausgenommen und Ihn in den Schrank gestellt. So watschelten wir zu Zweit vor dem Hotel los. Heute eher links in Richtung Oberalp. Auf dem breiten Winterwanderweg und auf der Singel-Skispur erreichten wir Fanezmeder auf 2’222m. Eine total andere Landschaft als gestern. Vor uns die Ducan’s und rechts das Chrachenhorn. Nach Bodmen bogen wir links in das Bärentälli rein, wo auch die Sonne auf uns wartete. Rasch wurde es deutlich wärmer. Gemütlich steigend ging es in das Täli, bevor wir den Aufstieg auf den Mitteltälligrat in Angriff nahmen. Über den Grat erreichten wir den Wintergipfel, obschon wir die Ski’s zweimal buckeln mussten. Der Hauptgipfel ist über den schmalen Grat und durch eine Rinne und Scharte verbunden. Diese Knieschlotterpassage wollten wir uns nicht entgehen lassen. Versichtig erklommen wir auch den Hauptgipfel der einen prächtigen Blick in das Sertigtal frei gab. Mega toller Gipfel. Geniales Wetter.

Zurück auf dem Wintergipfel gab es noch das Geburivideo für Mutti bevor es wieder runter ging. Die Abfahrt erfolgte westwärts durch das Mitteltälli. Etwas unterhalb Fanezmeder trafen wir wieder auf die Aufstiegspuren. Auf Vikis geliebten Wägli kurvten oder stemmbögeleten wir runter bis vor das Hotel. Auch Colin hat den Tag genossen. Nach der Dusche und der Sauna und zu feinem Monsteiner Bier genossen wir die Köstlichkeiten aus der Küche. Eine sehr schöne Abschlusstour zu unserem Kurzurlaub im Bündnerland.

Die Bilder dazu:

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