Ammertenspitz, 2’613m

Unsere Gipfelfreunden waren in letzter Zeit etwas getrübt. Es musste wieder einmal ein Erfolgserlebnis hin. Am Vorabend, 23:30, wurde der Ammertenspitz als Tagesziel auserkoren. Nach dem Packen ging es dann aber rasch ins Bett. Aber bald klingelte uns schon der Wecker schon wieder aus den Federn.

Der Vollmond über dem Niesen war grandios. Nach dem Starterkaffee in Adelboden und dem Abstecher zum Chalet Sonne, ging es mit der Luftseilbahn auf die Engstligenalp. Rasch waren wir an der Sonne und die immer mehr wärmende Kleider verschwanden im Rucksack. Sehr gemütlich watschelten wir gegen den Ammertenspitz hoch. Die Spur war gut und für die Abfahrt sollte der Schnee aufgeweicht sein. Auf dem Ammertenpass angekommen genossen wir eine kurze Pause, bevor wir den Schlussaufstieg in Angriff nahmen. Für den kurzen letzten Teil mussten die Ski getragen werden.

Wir genossen eine lange Gipfelrast. Beim Berggipfel bestimmen, verging die Zeit rasch und dazu konnten wir noch ein paar interessante Gespräche führen mit Vater und Tochter aus dem Boden. Der Vater war wohl mein Skilehrer vor 40 Jahren Läck bi ig alt. Aber der Skilehrer ist noch älter und fährt immer noch Ski….

Wir hatten Lust auf ein Kafi Schnaps. Also wurde der Hund im Rucki verstaut und wir kurvten runter auf die Ebene. Der Sulzschnee war angenehm zu fahren, wenn auch ein bischen schwer. Wir wanderten dann diretissima rüber zur Beiz. Rasch war der Kaffee auf dem Tisch. Wir hatten noch Lust eine Runde Ski auf der Piste zu fahren. So suchten wir einen passenden Hundesitter. Mit einem Bier liess sich der Jens überreden. Dass dann noch zwei Assistentinnen dabei waren beruhigte uns etwas. So gingen wir mit dem Bügellift hoch und schauten den Ammertenspitz noch aus einer anderen Perspektive an. Rasch waren wir wieder bei Colin unten. Der Schlepplift zog uns dann zurück zur Bergstation.

Wir genossen einen prächtigen Tag im Schnee bei frühlingshaften Temperaturen, der uns beiden sehr guttat.

Die Fotos:

 

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