Letzte und erste Biketour des Jahres

Die geplanten Silvestertage in Tiefenbach mussten verschoben, da die Schnee- und Lawinenverhältnisse nicht passten. So landeten wir kurzfristig in unserer neuen Basis in Balsthal.

 

31.12.2021. In Mümliswil im Nebel das Auto parkiert, dauerte es nur ein paar Minuten bis wir oberhalb der Nebelgrenze radeln konnten. Es war warm und die Jacken verschwanden in der Seitentasche. Schneller als erwartet waren wir auf dem Vogelberg 1’203 m. Die Pause genossen wir drei an der Sonne. Über den Passwang fuhren wir wieder abwärts. Durch das eher schattige Guldental ging es wieder hoch auf den Scheltenpass. Via Matzendorfer Stierenberg erreichten wir durch dreckige und steile Wiesen, die andere Seite. Zwischen Güggel und Brunnersberg, genossen wir den Sonnenuntergang auf der grossen (riesigen) Bank. Nach einer flotten Talfahrt erreichten wir mit den schmutzigen Bikes wieder den Parkplatz. (36 km, 1300 Hm)

Das Menu im Kreuz war lecker, wenn auch nicht zu gross. Der srmenische Wein schmeckte. Um 23h lagen wir im Bett und verpennten (absichtlich) den Jahreswechsel. Ich hörte das Geballer knapp mit einem Ohr. Viki mit beiden Ohren besser. Wir wünschen es guets Nöis!!!

 

1.1.2022. In Moutier bei der Waschanlage rasch die Bikes abgespritzt. Es ging dann pedalend aufwärts nach Champoz, wo wir definitiv die Sonne erreichten. Um den Mittag waren wir dann auf dem Tour de Moron und genossen die Aussicht in die Berge. Via Montagne de Saules, ging es mit Schwung runter nach Reconvilier und auf der anderen Seite gleich wieder hoch auf den Werdtberg. Hier gab es eine Suppe. (Nicht so ein Süppchen wie am Vorabend). Auch Colin fand eine Partnerin zum Spielen. Nach der Verpflegung ging es durch zahlreiche „Glunggen“ und ein paar Schneefelder über den Jurarücken bis zum Harzer (Pré Richard). Nach dem feinen Nachtessen wartete noch die Abfahrt nach Court auf uns und in Moutier das erneute Abspritzen der Bikes. (50 km, 1600 Hm)

 

2.1.2022. Nach der Fahrt nach Le Locle fuhren wir, nicht mehr an der Sonne, nach Les Brenets. Entlang dem grünen Doubs erreichten wir den ersten imposanten Wasserfall beim Tête de Calvin. Der Bikeweg führte dann lang und gemächlich hoch bis über die Staumauer Barrage du Châtelot. Auf einem exklusiven Platz glotzten wir runter. Das ganze sahen wir uns auch noch von unten an. Die mit Moos bewachsenen Bäume waren einfach wunderschön. Das Wasser von der Staumauer toste an uns vorbei. Auf dem offiziellen Bikeweg ging es wieder aufwärts zu Les Roches de Maron. Dort konnten wir nochmals die Aussicht auf dem Doubs geniessen, bevor es zurück nach Le Locle ging. (29 km, 780 Hm)

 

Die Fotos:

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