Fünffingerstöck, 2’994 m

Ich war nach 90 km und 1750 Hm auf dem Bike beim einkaufen, als mich Béat, mein Arbeitskollege anrufte. Er fragte, ob ich morgen spontan mit auf Skitour komme. Ich musste nicht lange überlegen, sagte zu und kaufte gleich noch den Lunch ein.

Um 8 Uhr starteten die beiden Beat’s beim Steingletscher. Als erstes suchten wir mal den Schnee. Mit den Skier auf den Buckel stiegen wir etwa 80 Hm rauf. Wir erreichten den Schnee und zeitgleich auch die Sonne. Während dem Aufstieg waren wir am quatschen und kreuzten den alten Schweden aus Zug. Die zurückgelegten Höhenmeter bemerkten wir gar nicht. Über die Hälfte hatten wir plötzlich. Der Aufstieg war teilweise noch im Schatten, was wir temperaturtechnisch sofort spürten. Auf dem Obertalgletscher erreichten wir den Steilhang, den wir ohne Probleme meisterten. Dann war es nicht mehr weit. In 5 oder eben in 30 Minuten, gell Béat, waren wir dann auf dem Gipfel und genossen das Panorama und das Futter aus dem Rucksack. Die Jacken waren längst im Rucksack und es war einfach nur prächtig.

Der Schnee wurde weicher und wir machten uns für die Abfahrt bereit. Überrascht von der Schneequalität fuhren wir runter. Weich und gut fahrbar. Das warten und gemütliche marschieren hat sich gelohnt. Wir trafen wieder auf den Schweden aus Zug der am husten war. Wir erreichten die Passstrasse, überquerten diese und konnten noch ein paar Meter runter fahren. Dann war aber wieder Skitragen angesagt. Durch etwas Matsch kamen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Auf der Sonnenterrasse genossen wir etwas zu trinken. Dabei hörten wir uns interessante Geschichten an von einem Läufer, der am Jungfraumarathon 3x Zweiter geworden war, dafür als erster Ausländer den Fuji-Race in Japan (3000 Hm auf 23km) gewonnen hat. Auf dem Mount Fuji waren wir heute nicht. Die Fünf Finger mit dem Stock reichte und wir haben den Tag sehr genossen. Danke Béat für die spontane Anfrage. Sehr gerne wieder.

 

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