Joderhorn, 3’036m

Bis zum Mattmark Stausee fuhren wir mit dem Auto. Weiter, mit den Bikes, pedalten wir bis zur Distelalp. Parkiert, dieses Mal mit Fahrradpumpe, ging es zu Fuss weiter zum Tälliboden. Der Wind war bereits hier frisch und stark. Der Weg zum Monte Moropass war sehr gut gekennzeichnet, da von der italienischen Seite heute ein Berglauf stattfand. Auf dem Weg zum Pass kamen uns bereits die ersten Läufer entgegen. Einige motzten über den frischen Wind, während Viki Ihre Kaputze über die Ohren zog und sich die Handschuhe über die Hände stülpte. Die goldene Statue auf dem Pass glänzte bereits von weitem. Oben angekommen hatte es auch eine Menge Touristen. Dies wohl auch nur, weil von italienischer Seite eine Luftseilbahn bis fast auf den Pass führte. Das Rifugio Oberto Maroli liegt nur 10 Minuten unter dem Pass. Nach kurzer Pause zogen wir dann weglos von dannen in Richtung Joderhorn. Einige Steinmanndli markierten den Weg. Über feste Steinbrocken stiegen wir auf den Gipfel. Wir erreichten das schöne Gipfelkreuz, versteckten einen Geocache und machten lange Pause. Hier war es deutlich weniger windig. Die Aussicht auf das Monte Rosa Massiv sehr eindrucksvoll.

Weil der Abstieg zum Mondellipass unübersichtlich war und wohl auch brüchiger, entschieden wir auf der Aufstiegsroute abzusteigen. Der Wind wurde wieder kälter und giftiger. In Tälliboden machten wir noch kurz Pause. Auf der Distelalp bestiegen wir die Velos und fuhren auf der rechten Talseite zurück zum Parkplatz.

Ich genoss dann noch die lange Abfahrt bis nach Visp, obschon ich mehr pedalen musste als angenommen. Tja, der Gegendwind. In Visp lud mich Viki auf. Jetzt ab nach Hause, denn morgen rennt Josty seinen 31. Jungfraumarathon im Juli. Um diese wahnsinnige Leistung zu würdigen, wollen wir doch zeitig auf dem Eigergletscher sein. www.run4help.ch

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