Geocaching

Was ist Geocaching?

 

Geocaching stammt aus den USA und entstand mit der Abschaltung der künstlichen Verfälschung des GPS-Signals im Jahre 2000. Durch diese Abschaltung wurde die Genauigkeit bis auf wenige Meter verbessert. Dieses Thema wurde in einer Newsgroup heiß diskutiert.

Um die Genauigkeit der Positionsangaben zu testen, wurde ein Eimer mit mehreren Tauschgegenständen, einem Logbuch und einem Stift in der Nähe der Stadt Portland in Oregon versteckt. Anschließend wurden die Koordinaten dieses Versteckes in einer Newsgroup bekannt gegeben.

 

Das Wort Geocaching setzt sich aus dem griechischen Begriff geo also „Erde“ und dem englischen Wort „Cache“ – „geheimes Lager / Versteck“ zusammen. „Geocaching“ ist ein Freizeitspass, bei welchem jemand, ausgerüstet mit einem GPS-Empfänger und Koordinaten, welche man im Internet findet, auf die Suche geht nach dem versteckten Schatz. Dank milliardenteuren Satelitten suchen wir nun irgendwelche billige Tupperware. 😉

Wandern in freier Natur wird verbunden mit Entdecken, Rätseln, Erleben und Kennenlernen von neuen Plätzen, eine Art „neues Wandern“.

Das Ziel des Ganzen ist erreicht, wenn man das Finale findet. Dies ist ein mehr oder weniger gut versteckt und getarnter Behälter, der in jedem Fall ein Logbuch enthält. Die Behälter können von Fingernagelgrösse (Nano) bis zu Einmachfässer (XXL) oder noch grösser reichen. Im Logbuch trägt man sich mit Namen und Datum ein; als Beweis, dass man den Cache gefunden hat. Danach wird der Behäter wieder genau so versteckt, wie man ihn vorgefunden hat. Dann haben auch nachfolgende Sucher die Chance den Geocache zu finden. Zuhause, oder auch unterwegs loggt man den Fund noch online.

In der Schweiz sind zur Zeit 27’664 Verstecke angelegt, denen mehr als 21’000 schweizerische Cacher nachgehen.
Weltweit gibt es mehr als 6’000’000 Cacher und über 3’100’000 Verstecke von Alaska bis zum Südpol, in 222 Ländern.

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