Cheibehore, 2462 m

Sehr kalt. Immer gefroren und viel weiter unten parkieren. In weiss gekleidete Landschaft. So kenne ich den Gurbsgrat. Endlich war diese Landschaft mal in Grün dran.

Parkiert habe ich das Auto um 7:00 in Ramse auf ca. 1’450 m. Mit dem Bike fuhr ich zur Kurve hoch bei der obersten Verzweigung auf 1840 m. Zu Fuss marschierte ich los zum Wegweiser auf 2’031 m. Wunderschöne Alpenblumen zierten den Weg. Weiter ging es link rüber zum Gurbssattel auf den Grat. Links fahren wir im Winter jeweils schwungvoll runter. Heute wanderte ich aber vorbei. Ganz alleine unterwegs und nur Murmeligeschrei. Wunderschön. Stets dem Grat folgend wurde das Gelände immer spannender. Leichte Pfad Spuren waren zu sehen. Einige Male brauchte ich die Hände zur Hilfe. Gefährlich war es nie, doch Trittsicherheit ist von Vorteil. Dann erreichte ich das Cheibehore. Cheibeschön da und Zeit zum chillen und Aussicht geniessen. Während unten 30° wüten, war es da oben sehr angenehm. Die Mozartkugel rollte in den Bauch.

Doch ich habe noch einen Termin und muss abwärts. Zuerst über Geröllbrocken später über Gras, aber stets auf dem Chirelgrat oben stieg ich möglichst knieschonend und vorsichtig ab. Auf ungefähr 2000 m wagte ich linkshändig weglos abzusteigen. Mit der nötigen Vorsichtig wurde das Gelände zunehmend flacher. Ich erreichte die Alp Bütschi. Nochmals eine Rast und zurück zum Bike, das brav an der Sonne wartete (was soll es sonst tun). Ich war dankbar, mit dem Bike zum Parkplatz zu fahren. Unten im Chirelbach kühlte ich mich ab von dieser cheibeschöne Tour. Das hat Spass gemacht und weit ab von irgendwelchen anderen Menschen.

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