Ferdenrothorn, 3’180 m

Das Ferdenrothorn mit seinen Faltungen und die Gizzifurgge sind sehr wohlbekannt. Aber auf dem Gipfel stand ich noch nie. Das würde doch eine gute Kombi geben. Anreisetag dann auf Ferdenrothorn, gefolgt die Übernachtung in der Kummenalp und am Folgetag den Niewen mit dem Faldumrothorn.

Um 5:15 war ich wach und wie Ferden fuhr ich bei 6° auf die Kummenalp und marschierte um 8:00 los. Auch die Kühe waren wach als ich in das schöne Tal einbog. Es war ein Genuss dem Maijinghorn entgegenzulaufen. Ab 2’450 m wurde ich von vielen Schafen begleitet. Ihr Blöcken erfüllte das Tal wie eine Sirene. Logisch waren die Steinböcke weiter oben. Als das Gras knapp wurde und das Gestein Oberhand bekam, waren auch die Schafe weg. Es wurde deutlich ruhiger. Immer noch voller Genuss erreichte ich den Ferdenpass mit dem Müllerstein der auch als Pausenstein zählt. Es war frisch und die Daunenjacke kam zum ersten Einsatz im August 2025. Die karge, mondartige Landschaft gefiel mir besonders. Ich freute mich nach der Pause für den Weiterweg. Über den Grat ging es weiter dem Ferdenrothorn entgegen. Der Pfad war mit einigen Steinmannen verziert. Ein Verlaufen eigentlich nicht möglich. Erst im Schlussteil musste ich etwas besser gucken, wo der Pfad durch führt. Doch problemlos erreichte ich den Gipfel, den ich lange für mich hatte. Geniessen und eine lange Pause war nun angesagt. Ich schlief kurz ein, als noch zwei Aargauer, die um 5 Uhr von Leukerbad gestartet, waren den Gipfel erreichten. Wir quatschten kurz und ich machte mich dann auf den Abstieg. Ich wollte noch zu den Steinböcken, die ich vom Grat aus gesichtet hatte. Etwas nach dem P.3053 stieg ich auf das untere Bödeli ab. Das ging ganz gut. Doch kaum als die Steinböcke mich sahen, verschwanden sie. Ich hielt noch Ausschau, doch weg waren sie. Ich suchte mir dann einen direkten Abstieg. Das ging deutlich besser als erwartet. So erreichte ich wieder die Schafe, die auf mich warteten und den Wanderweg bei P.2540. Gemütlich marschierte ich zurück. Der Wind blies kräftig von hinten. Ich suchte beim Chastelli am Bach nach einem windgeschützten Ort. Doch es war nicht so angenehm wie gewünscht. So marschierte ich gemütlich zur Kummenalp .checkte ein, duschte und bestellte mir ein feines Gurten Bier. Zeitgleich erreichten auch die beiden Aargauer das Restaurant. Nach einem gemeinsamen Bier mussten Sie noch den Abstieg nach Ferden unter die Füsse nehmen. Ich dagegen genoss ein leckeres Nachtessen und die Nacht im gemütlichen Gasthaus.

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