Wart (Wildgärst)

Eigentlich wäre dieses Wochenende eine andere Tour geplant gewesen. Doch es haute (zu) viel Schnee hin und wir mussten absagen. Gaby sagte auch für heute ab aber gab uns noch den Tipp „Lange Unterhosen anziehen“ mit. Ich hatte noch genug Zeit einberechnet um Papier und Altglas zu entsorgen. Doch als im dann 15 Minuten früher bei unserem Treffpunkt vorbeifuhr, sah ich Tinu und Jüre bereits warten. Das Entsorgungsmaterial packte ich dann in Tinus Auto und die Ski-Utensilien von Jüre und Tinu in meinen 4×4.

So starteten Tinu, Jüre und ich für die Wildgärst Tour. Minus 12° zeige das Thermometer im Auto im  Rosenlauital. Wir packten unsere Sachen zusammen und zogen los. Nach 100 Meter an der Sonne, wünschte ich mir, dass ich ohne lange Unterhose laufen könnte. Es war schon sehr warm und auch die Ärmel wurden nach hinten gezogen und die Mützen und Handschuhe abgezogen. Ein wunderbarer Aufstieg und Jüre war ein perfekter Schrittmacher. Bei  P.2009 legten wir eine kurze Pause ein, bevor es weiter ging. Der Aufstieg gefällt mir immer wieder. Einfach meditativ ruhig und wunderschön. Genuss pur. Ab dem Hagelseeli kam dann die kalte Zone. Der Wind zog uns um die Ohren. Mütze und Jacken wurden angezogen und ich war froh um die langen Unterhosen. Wir kämpften uns auf  2’705 m hoch. „Wart“. Also wartete ich auf meine Freunde. Ich hatte eigentlich genug und musste nicht noch auf den Wildgärst hoch. Als alle angekommen waren, waren wir auch sofort gleicher Meinung. Es war recht kalt und windig hier oben. Happy mit langen Unterhosen.

Nachdem die Felle in den Rucksack gepackt und der Appenzeller in den Bauch geflossen war, freuten wir uns auf die Abfahrt. Ausgezeichnete Verhältnisse hatten wir. Vielleicht schon etwas zu viel Schnee. Aber herrliche Kurven gab es trotzdem und auch coole Bilder. Auch einige Gämsen konnten wir noch beobachten. Bei den „Bidem“ Alphütten auf 1’697 m assen wir endlich unseren Proviant. Oben war es zu kalt. Hier perfekt. Es wartet noch die Abfahrt durch den Wald und die Bachqueerung auf uns. Auch das war kein Problem. (Jede uf sini Art). Zurück auf dem Parkplatz verstauten wir unsere Sachen im Auto. In der Beiz gab es das verdiente Getränk.

Eine mega coole und lustige Tour. Herzlichen Dank Euch beiden. Ich gehe jetzt noch entsorgen. (Tinu hets ja nid wäue mit nä) 😉

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