Pischahorn, 2’980 m

Von den drei Tagen in Davos stand heute die Königswanderung an. Sandra und ich waren bereit. Doch die kurzen Hosen bei 4° Aussentemperatur waren auch sportlich.

Meine Hosen wurden auf dem Parkplatz noch rasch verlängert. Ab der Talstation der im Sommer ruhenden Pischa Bahn, marschierten wir Richtung Schindelbodawald los. Es wurde rasch wärmer und auf 2’116 m wurden auch die Hosen wieder kürzer. Über Weiden (Meder), die noch mit Kühen gespickt war, erreichten wir die 700 Meter weiter oben gelegene Bergstation. Kurze Pause auf der leeren Sonnenterrasse. Die Mungge riefen uns zu und stellten sich zum Fotografieren brav hin. Das Gelände wechselte die Farbe. Aus grün wurde grau. Wir erreichten den Vorgipfel auf 2’740 m. Das Pischahorn schien nicht mehr weit entfernt. Dennoch kamen wir beim sportlichen Aufstieg nochmals richtig ins Schwitzen. Auf dem Doppelgipfel, der eine ist 1 Meter tiefer gelegen, genossen wir die verdiente Pause beim aufgeklebten Edelweiss. Eine herrliche Rundsicht von da oben, aber auch ein frischer Wind.

Wir sahen nun zum Pischasee hinunter, unserem nächsten Ziel. Wir folgten dem tollen Grat nordwestlich. Wow, wie schön dieser war. Wir bogen nach dem Grat links ab und erreichten etwas später den idyllischen gelegenen See. Rasch die Hand hereingehalten. Kalt! Wir folgten dem Wanderweg, der ab hier nicht mehr so gut auszumachen war. Mit etwas Aufstieg und via „Verborgen Pischa“ erreichten wir wieder den P.2593, den wir bereits beim Aufstieg besuchten. Rasch waren wir wieder bei der Bergstation unten. Für den Abstieg zum Auto wählten wir den Weg zur Belohnungsterrasse der Flüelameder Beiz. Die Belohnung für die geleisteten 1’400 Höhenmeter schmeckte sehr.

Es war eine wunderschöne Wanderung. Nach dem leckeren und gediegenen Wild Nachtessen mit fast nach Hause Spaziergang, ging der Tag sehr zufrieden zu Ende. Merci Sandra für die flotte und sympathische Begleitung. 

Zu den Fotos:

 

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